Review: Aerosoft Mallorca X

„Benvenguts a sa Roqueta !“
„Willkommen auf dem kleinen Felsen“, wie die Einheimischen der balearischen Mittelmeerinsel zu sagen pflegen. Jedoch ist die Insel weniger als „kleiner Fels“ zu bezeichnen. Für ihre 800.00 Einwohner (2007) und den 3.600 km² ist sie zumindest die Größte unter den Baleareninseln. Und bei den Urlaubern ist sie noch ein Stückchen größer, wird sie doch von knapp 19 Millionen Sonnenhungrigen, mehrheitlich aus Deutschland und Großbritannien, besucht. Wer nicht im eigenen Lande die Ferien genießt, fliegt ins „17. Bundesland“.
Das weiß Sim-wings natürlich auch, veröffentlichte vor Kurzem Mallorca X, das von Aerosoft vertreiben wird, für den FSX und den FS9 und brachte somit einen Nachfolger für die schon etwas veraltete Szenerie heraus.
Ob dieser Nachfolger würdig ist, versucht diese Review zu beantworten…

„Insula maior – die größere Insel“
Schon die alten Römer fanden Gefallen an dem warmen Klima und besetzten die Insel 123 v. Chr. Jedoch zeigen verschiedene Funde, dass schon ungefähr 4000 v. Chr. die ersten Menschen die Balearen besiedelten.
Knapp 6000 Jahre später kam der Massentourismus und die Menschen strömten aus ganz Europa nach Mallorca. Das ist für die Einwohner mehr als Recht, liegt ihr Durchschnittseinkommen bei beachtlichen 17000 € im Jahr (spanisches Festland: 13500 €).
Schon heute leben, je nach Jahreszeit, um die 130.000 Ausländer dort, was einen Anteil von knapp 16 % ausmacht. Die Mehrheit stammt aus Deutschland, die mehrheitlich in S´Arenal residiert und dort ihre deutsche Tradition mit dem berühmten „Ballermann“ weiterführt.
Die meisten Sehenswürdigkeiten findet man sicherlich in der mallorquinischen und zugleich balearische Hauptstadt Palma (Ciutat de Mallorca). Besonders die Innenstadt und die gotische Kathedrale La Seu mit der größten gotische Rosette der Welt sind sehr empfehlenswert.
Für die Wanderer unter uns bietet die Sierra de Tramuntana an der gesamten Ostküste bis eine beachtliche Bergwelt.
Aber die schönsten „Sehenswürdigkeiten“ sind sicherlich die kilometerlangen Sandstrände.
Natürlich hat die Insel sehr viel mehr zu bieten, wie die Coves del Drac – die Drachenhöhlen von Porto Cristo. Das ist ein riesiges Tropfsteinhöhlensystem mit einem der größten unterirdischen Seen Europas, dem Llac Martel. Weiterhin befindet sich in Manacor die einzige weltweite Perlenfabrik der Welt, die die berühmten Perlen von Mallorca herstellen.
Noch mehr aufzulisten würde sicherlich den Rahmen dieses Textes sprengen.
Kauf, Installation und Einbindung:
Unter Simmarket bekommt man die bis dato nur als Download verfügbare Szenerie für 25,94 €. Bei Aerosoft kostet sie 5 Cent mehr. Die Szenerie ist sowohl für den alten „9er“ als auch für den „10er“ gedacht. Jedoch gibt es erstaunliche Unterschiede bei der Downloadgröße. Kommt man bei der FS9-Version noch mit 260 MB aus, muss man gigantische 3,8 GB (!) für die FSX-Version auf die heimische Festplatte schaufeln. Für den Umfang der Szenerie ist das eine gigantische Zahl. Mallorca X bietet auch nicht nur den internationalen Flughafen Son Sant Juan, sondern gibt auch noch als „Schmankerl“ den Sportflugplatz Son Bonet, ein komplett neues Mesh der Insel, Szenerieobjekte und AI-Verkehr auf LEPA und um LEPA herum bis in das Inland hinein. Dazu kommen noch neue Bodentexturen: Insgesamt ein recht fülliges Paket.
Schon wegen der immensen Menge an zu herunterladenden Dateien habe ich mich vorerst nur für die FS9-Version entschieden. Man kauft zwar für beide Versionen ein, könnte aber auch nur eine nutzen.
Die Installation fällt wie üblich ohne Probleme aus, obwohl es auch für die kleinere 9er-Version recht lange dauert, bis die ganzen Dateien in die richtigen Ordner kopiert wurden.
Dann, wenn man es endlich geschafft hat, findet man sich nach Eingabe des ICAO-Codes LEPA für Son Sant Juan bzw. LESB für Son Bonet auf der balearischen Insel wider. Doch vorher wollen wir noch einen Blick in das...
Handbuch:
...werfen. Insgesamt erwarten uns nämlich 40 Seiten auf Deutsch als auch auf Englisch. Somit wurde das Handbuch zweigeteilt. Diese Hälften wurden ebenfalls für FSX- als auch für FS9-User geteilt. Jedoch finden sich eigentlich die gleichen Informationen bei beiden Texten wider. Neben einer gleichen Einleitung und den Systemanforderungen bekommt man noch einige Tipps, um die Framerate zu erhöhen. Weiterhin wurden Installationstipps und ebenfalls gleiche Infos zur Geschichte zum Luftverkehr auf Mallorca beigelegt. Dies wird dann auch im englischen Abschnitt wiederholt. Somit gibt das Handbuch völlig überflüssige Informationen, das durch schlichtes Wiederholen von Texten mit minimalen Unterschieden auf die 40 Seiten kommt. Sowohl Charts als auch einige weitere Texte zu Mallorca, den Flughäfen o.Ä. fehlen.
Zudem wurde der Szenerie ein Tool namens „LEPATraffic“ beigefügt, das den AI-Verkehr auf Landseite, Apron und dem Inland regeln soll. Durch einfaches Anklicken kann man den Verkehr an jener Stelle aktivieren bzw. deaktivieren. Anscheinend ist das jetzt Standard bei Aerosoft-Szenerien, da man das gleiche Tool auch bei den German Airports findet. Natürlich kann das Tool das schlechte Abschneiden des Handbuches nicht retten.
„Meine Damen und Herren, Willkommen auf dem Flughafen Son Sant Juan von Palma de Mallorca!“
So oder so ähnlich meldet sich der Pilot nach der Landung bei den Passagieren. Und auch wir sind jetzt endlich angekommen, wobei wir doch sofort zu einer Erkundung der Insel aufbrechen – natürlich mit dem Flugzeug.
Diesmal starten wir jedoch vom kleineren Flugplatz Son Bonet (LESB), auf dem sich der Flugclub Mallorca und eine Flugschule befindet.
Schon bei den ersten Blicken kann man die sorgfältige Bearbeitung erkennen. Die vier Hangare wurden sehr säuberlich und mit vielen Details bearbeitet. Auch die recht rundlichen Dächer haben die Designer mit Bravour gemeistert. Nirgends ist eine Ecke oder Kante zu finden. Natürlich wurde hinter den Hallen auch gearbeitet. Jetzt stehen einige Autos zwischen den mit Fotos erstellten Palmen und Bäumen davor, die in der gleich hohen Qualität erscheinen. Zumindest die charakteristische „C-Klasse“ von Mercedes Benz findet Gefallen bei den Entwicklern.


Rollt man dann über die sehr gut asphaltierten Rollwege – natürlich fehlt auch ein wenig Schmutz nicht – zur 1000 Meter fassenden Piste 06/24, erkennt man am Anfang der Runway 06 auf der rechten Seite ein großes, weißes Gebäude. Dies ist wahrscheinlich eine Art Empfangshalle. Auch diese wurde mit einer Fototapete überzogen. Schade, dass dieser „Landseite“ keine weitere Beachtung gegeben wurde.

Nach dem Start steigen wir auf 5000 Fuß und beobachten die Insel von „oben“. Ich weiß nicht, wie es Euch ergeht. Aber bei der Default-Scenery vom FS konnte man gar nicht die Größe der Insel richtig sehen. Aerosoft hat aber eine Lösung! Erst jetzt kann man wirklich die ganze Größe einschätzen.

Wir fliegen mit unserer Mooney langsam gen Norden und folgen der links liegenden Sierra de Tramuntana – das große Gebirge im Osten Mallorcas. Auch hier haben die Entwickler gute Arbeit geleistet. Das neue Mesh und die Texturen lassen Erinnerungen an „Switzerland Professional“ aufkommen. Zugegeben, vielleicht nicht ganz so professionell, aber dennoch gut.

Dem guten Eindruck trübt dann doch die Idee, näher an die Berge und Hügel heran zufliegen. Auch auf dem Flug über das Flachland ist das aufgefallen: Je näher man heran fliegt, desto größer wird die Unschärfe. Deshalb sollte man die Pracht doch nur aus größeren Höhen beäugen. Eine weitere Unstimmigkeit ist mir auch im Gebirge aufgefallen. Gerade zur Küste hin gibt es auf den Bergen grau-lila-farbige Flecken. Sie wirken transparent und verdecken zwar nicht den Untergrund, doch wirklich realistisch sieht das Ganze auch nicht aus.

Und alle guten, bzw. schlechten, Dinge sind drei! Am nördlichsten Punkt, wo es einen großen, engen und gebirgigen Landarm ins Mittelmeer gibt, fließt das Wasser sogar die Berge hinauf. Oder doch eher als Wasserfall hinunter? Zumindest haben die Entwickler von Sim-Wings dort nicht ganz säuberlich gearbeitet, da die Landstellen unregelmäßig blau gefärbt sind.

Doch kommen wir von den durchwachsenen Gebirgsmassiven zurück zum überwiegend flachen Mallorca. Wie schon erwähnt, wurden auch hier neue, sehr helle Texturen verwendet. Das ist schon normal, da auf der balearischen Insel recht wenig Grünes wächst, wie wir es aus Mitteleuropa gewöhnt sind. Doch leider bietet Aerosoft dem Simmer nur ein Texturenpaket, nämlich das für den Sommer. Wer mal im Winter nach Mallorca fliegen und den Schnee auf den Bergen (und auch manchmal im Tal) bewundern möchte, wird enttäuscht. Auch ich bin ein wenig enttäuscht. Es wurde auch eine Fototexturen für den Untergrund genommen. Es sieht von oben sehr schön aus, doch von Nahem – wir kenne das ja; unscharf und allgemein nicht sehr ansehnlich. Doch gerade wegen der Fototapete konnte man das Landschaftsbild genau „kopieren“. Straßen, Wälder, Felder, alles ist da, wo es in der Realität auch ist. Auch die Salzgewinnungsbecken von „Ses Salines“ im Südosten der Insel wurden akkurat wiedergegeben.


Die Städte machen jedoch alles noch viel schlimmer. Gerade die Hauptstadt Palma ist ein fast schon lieblos „hingeklatschter“ Fleck. Man erkennt zwar die Straßen zwischen den hellbraunen Häusern. „Sollen das wirklich Häuser sein?!“, fragt sich der ein oder andere von uns. Na gut, man muss dann wohl gestehen, dass es eine Fototapete ist und man eine derart ineinander verschachtelte Stadt nicht so genau darstellen kann. Andere Städte sehen dagegen schon deutlich besser aus.

Leider sehen in Palma dann die 2D-Gebilde äußerst unpassend aus. Besonders die Kathedrale oder die Burg passen nicht so ganz zur flachen Fototapete. Ebenso verhält es sich mit einigen Gebäuden außerhalb der Stadt. Hinzu kommt dann noch die unproportionale Größe der Gebäude.

Beenden wir hier unseren kleinen Flug und landen auf dem zweiten Flugplatz der Insel, in Son Sant Joan, dem wohl wichtigsten Platz der Szenerie.
Dieser zeigt sich von seiner besten Seite. Durch die eigen mitgebrachten Bodentexturen passt der Airport perfekt zur Insel und lässt keine unschönen Szenerieübergänge zu.

Die Gebäude bleiben, wie real auch, in einem tristen Hellbraun. Die Passagierarme hingegen bringen dem ganzen Bild ein schön anzusehendes, modernes Flair. Wer schon mal in Son Sant Joan war, weiß, dass jeder Arm in voller Breite und Höhe mit der Air Berlin Werbung verziert ist. Auch am Eingangsbereich wurde die große Air Berlin Werbung mit der B737 platziert. Auch hier wirbt man Kunden an, indem man ihnen einen 29€-Flug verspricht.


Das ist aber nicht das einzige Detail. Allgemein strotzt die Airport nur so von Details. Selbst an Orten, wo der normale Simmer gar nicht hinschaut oder hinschauen kann, wurde alles so akkurat wie nur möglich gestaltet. Seien es nur die ganzen Kabel, Luftröhren und Ventilatoren an den Passagierarmen, oder die wunderbar echt aussehenden Schilder und Bodenmarkierungen, die wir sie aus dem Straßenverkehr kennen, wie Stoppschilder, Kreisel oder Schilder, die auf die zulässige Höhe hinweisen. Alles ist vorhanden. Auch den vom Simmer gern gewünschten Schmutz auf Runways und Rollwegen muss man nicht missen.


Überall stehen Busse, LKWs, Pushbackstangen und -wagen oder einfach nur Begrenzungskegel herum. Aber auch reichlich dynamischer Verkehr ist vorhanden. Diesmal hat es Simwings auch hervorragend gelöst, dass der Verkehr stehen bleibt, sollte man z.B. beim Pushback über die Straßen rollen. Erst, wenn die Wege wieder frei sind, fahren die Autos weiter. Auch verhalten sie sich in Kreiseln vorschriftsmäßig und halten auch ihre 30 Stundenkilometer penibel ein. Leider klappt es noch nicht so recht mit dem Kurvenfahren, wenn es Gegenverkehr gibt. Dabei stoßen die Wagen schon mal zusammen, was dem Verkehr keinen Abbruch tut.

Ich empfehle sowieso: Schaut bei Avsim nach einem „Follow-Me-Car“, ladet es runter und fahrt durch den Airport. Ihr entdeckt sicherlich einige neue, tolle Dinge. z.B. habe ich so herausgefunden, dass die dynamischen Fahrzeuge sogar blinken und dass beim Bremsen rotes Licht aufleuchtet: Ein wirklich exotischer Zusatz.
Leider kann man von der Autobann aus nicht direkt zur Eingangshalle fahren, da man durch den dort ansteigenden Hügel hindurch fährt.

Auch die umliegenden Gebäude wurden schön dargestellt. Durch einen Zaun vom Flughafen getrennt, kann man neben der Feuerwehr alte Flughafengebäude zwischen Bäumen sehen. Zudem wurden die großen Kerosintanks, Bürogebäude und die Air Europa Wartungshalle platziert.
Auch nachts herrscht auf Mallorca ein reges Treiben. Das Flutlicht für das Vorfeld ist an sich weder zu hell, noch zu dunkel. Auch die Fenster der Terminals sind schön in einem dezenten Blau gehalten worden. Zudem wurde jedes Schild oder die offene Wartungshalle von Air Europa oder auch das Parkhaus erhellt. Einen kleinen Fehler fand ich dann doch: Trotz der Nacht, wirft der Tower einen Schatten.


Die nahe gelegenen Autobahnen wurden in dem gleichen gelb-orangenen Ton gefärbt, wie das Vorfeld. Man kann zwar an den Fahrbahnrändern in niedriger Höhe Lichter sehen, doch stammen diese hier von dem externen Programm „Ultimate Europa“. Intern wurden leider keine zusätzlichen Leuchten angebracht. Nur auf dem Weg zum Terminal begegnet man schon Laternen, die dann auch von unten einen hellen Schein abgeben. Ein Minuspunkt ist mir dann doch aufgefallen. Und zwar fehlt auf jedem Rollweg die grüne Markierung, womit eine Orientierung recht schwer fällt. Nur die Rollwege, die von den Startbahnen angehen, wurden mit eben diesen geschmückt. Gerade deswegen fällt Son Bonet in völlige Dunkelheit. Nur auf den Parkplätzen vor den Hangaren und darin sowie im „Verwaltungsgebäude“ wurde erhellt. Vielleicht liegt das auch daran, dass LESB nur ein Sportflugplatz ist und sich nachts nicht viele VFR-Flieger finden.


Wer dann weiter fliegt und sich die Städte ansieht, bekommt nur die Standard-Beleuchtung geboten. Das ist in dem an sich schon fülligen Paket in Ordnung.
Wenigstens wurden die Sehenswürdigkeiten, wie die Kathedrale von Palma oder das Schloss Bellver sehr realistisch erhellt. Auch das Partyviertel S´Arenal, wo der „Ballermann“ beheimatet ist, wurde erhellt – die Gebäude zumindest.

Insgesamt ist der größte Flughafen bei Nacht doch ein ebenso großes Reiseziel, wie bei Tag. Auch hier kann man die penible Kleinstarbeit erkennen, da wirklich jedes Schild und jede(s) Laterne/Flutlicht beleuchtet ist. Auch die Vorfeldbeleuchtung kann punkten. Genauso gut ist die Autobahn oder die Beleuchtung der Sehenswürdigkeiten.


Schauen wir auf die Performance:
Hier kann man Sim-Wings volle Punktzahl geben. Mit der Standard-Cessna kann ich auf der ganzen Insel, ob bei Tag oder Nacht, mit mindestens 40 FPS und allen Reglern auf der rechten Seite fliegen. Auch bei einem großen Jet, wie bei der PMDG 747, habe ich gerade einmal ca. 5 FPS verloren. Bei meinem System handelt es sich um ein eher Mittelklasse-Modell mit Windows Vista, einer GeForce 8600 GT und einem AMD X2 5600+ Prozessor mit 2 Kernen.
Und, wie war der virtuelle Urlaub?
Sim-Wings kann mit Mallorca X auf jeden Fall einen deutlich verbesserten Nachfolger für die alte Szenerie anbieten. Jedoch gibt es wegen der Fototapete deutliche Abzüge. Zwar kann man auf FL300 eine schöne Insel entdecken. Auch konnten die Entwickler die Sommerstimmung der Natur gut darstellen. Doch bei Nahem möchte man lieber nicht hingesehen haben. Dadurch sind Überflüge von Städten sehr unappetitlich. Dazu kommt noch, dass es keine Gebäude gibt, die auf dem Land stehen. Das sei aber eben wegen der Tapete verziehen. Doch da es nur eine Jahreszeit auf dem virtuellen Mallorca geben kann, wäre dies auch wieder wett gemacht worden. Hässliche Flecken im Gebirge und bergauf fließendes Wasser tun ebenso wie das mangelhafte Handbuch ihr Übriges.
Doch gerade im Gebirge kann man schon positiv über das Aussehen sprechen. Auch die sehr exakte Nachbildung, plus den sehr großen Detailreichtum auf den Airports muss man positiv vermerken. Durch die sehr gute Performance, einigen tollen "Specials" (Autos blinken und halten Verkehrsordnung ein) und dem günstigen Preis scheint wieder etwas mehr Licht auf das Fazit.
Lange Rede, kurzer Sinn: Insgesamt bekommt Aerosofts/Simwings Neuling trotzdem, vorrangig wegen des konkurrenzlosen Markts bei Balearen-Szeneries, eine Art Kaufempfehlung. Die meisten Flieger fliegen sowieso nur im Sommer dahin.
Bewertung
| Facts & Figures | Aerosoft Mallorca X | |
| Hersteller: | Aerosoft | ![]() |
| Preis: | 25,95 | |
| Veröffentlichungsdatum: | 17.06.2000 | |
| Systemanforderungen gemäss Hersteller: | Systemanforderungen für den FSX: Microsoft Flight Simulator X (Acceleration oder SP2) Windows XP / Vista 3.0 Ghz Prozessor (Duo2Core Intel empfohlen) 2 GB RAM 3D Grafikkarte mit mind. 256 MB Download-Größe: 3.8 GB Installations-Größe: 4 GB Systemanforderungen für den FS2004: Microsoft Flight Simulator 2004 (Version 9.1) Windows XP / Vista 3.0 Ghz Prozessor 512 MB RAM 3D Grafikkarte mit 256 MB Download-Größe: 260 MB Installations-Größe: 1.5 GB |
|
| Link zur Produktseite: | Aerosoft Mallorca X | |
| FS-Version(en): | FSX, FS2004 | |
| Pro | Contra | |
| -Ein, guter Preis für beide FS-Versionen -sehr viele Details -viel und intelligenter Verkehr -gute Performance -schöne Nachtbeleuchtung |
-Fototapete aus der Nähe ungenügend -schlechtes Handbuch mit sinnlos wiederholten Infos -einige Schönheitsfehler -Städte sehen hässlich aus, besonders Palma |
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| Kriterium | Kommentar | Bewertung |
| Kauf, Installation und Einbindung | Preis für zwei Versionen sehr gut; Installation + Einbindung problemlos |
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| Handbuch/Beilagen | Handbuch besitzt unnötige oder nicht vorhandene Infos | ![]() |
| Szeneriedesign/Innovationen | Anständige und vollständige Bearbeitung mit sehr vielen Details |
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| Texturen | Auf den Flughäfen gut, Fototapete der Berge sieht realistisch aus, sonst ungenügend, da sie nur aus großer Höhe gut ist | ![]() |
| Animationen | Intelligenter Verkehr auf LEPA sehr zahlreich und auch bis in das Land hin aktiv, sonst keinerlei weitere Animationen |
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| Performance | Performance durchweg mit jedem Flugzeug anständig | ![]() |
| Gesamtbewertung | ![]() |
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| Auszeichnungen | ||
| keine | ||







David Stoitner für flugsimulation.com | Druckversion | Veröffentlicht am 13.09.2009 | Counter: 3073 Besucher
| - Das mit dem "Wasser was den Berg raufläuft" liegt an einem ungenauen (!) addon Mesh. Unser mitgeliefertes Mesh zeigt diese Fehler nicht - Die Stadt Palma und andere sind sehr wohl bebaut. Mit der theoretische gleichen Anzahl von Autogenobjekten wie im FSX. Allerdings limitiert der FS9 die Anzahl der darstellbaren Autogenobjekte im Gegensatz zum FSX. Aber ich denke, dass das Autogen "aus" oder auf "very sparse" gesetzt war als die Screenshots des Reviews gemacht wurden. Warum? - Die Bodentexturauflösung ist eine technische Limitierung des FS9 (4,7m/pixel) und in ALLEN Addons mit Fotoboden im FS9 gleich. Im FSX ist diese Limitierung aufgehoben, daher konnten wir dort 0,5m/pixel realisieren. -Die Charts kann man sich umsonst und aktuell bei www.aena.es im AIP Bereich runterladen. Thorsten Loth, sim-wings |
| Hallo Oliver, danke für die Kritik. Für die Fehler entschuldige ich mich und werde bei nächsten Reviews genauer arbeiten :). |
| Leider enthält der Review einige kritische Anmerkungen, die nur bedingt zutreffend sind: Das die Bodentexturen in der FS9 Version den technischen Limits des FS9 entsprechen, wurde schon kommentiert. Es wird leider auch nicht bedacht, das Mallorca X nicht als VFR Scenery eingestuft ist, sondern als Airport Scenery, die als Zusatz eine Photoscenery der Insel enthält (kann man ja auch abschalten), aber keinen Anspruch erhebt, die ganze Insel VFR tauglich umzusetzen, was auch für den Preis nicht realisierbar wäre, insbesondere noch mit 4 Jahreszeiten Texturen. Das der Airport in dem Review besser beurteilt wird, entspricht somit auch dem Anspruch des Produktes. Allerdings gibts auch hier Kritikpunkte, die leider falsch sind: So sind die grünen Centerlampen genau dort (und nur dort) platziert, wo sie auch im original anzutreffen sind und das sind nunmal in Palma nur einige Abrollwege, also kein Fehler oder Mangel. Aber dennoch Danke für die Mühe, zumindest die Aufmachung des Review ist eine 1 Wert. |
| Und noch was zu den Wintertexturen. In der FSX Version gibt das 'Season Tool', mit welchem man die Texturen für jede Jahreszeit auswählen kann, zwar liegt auch da dennoch kein Schnee auf den Bergen, aber "merkt" anhand der Texturen, dass es Winter ist. |
| Hallo Sascha, hier mal drei Links mit einem Follow-Me-Car: http://library.avsim.net/sendfile.php?Location=AVSIM&Proto=ftp&DLID=129562 http://library.avsim.net/sendfile.php?Location=AVSIM&Proto=ftp&DLID=111953 http://library.avsim.net/sendfile.php?Location=AVSIM&Proto=ftp&DLID=104966 Habe einfach "follow-me-car" bei FS2004 Original Aircraft eingegeben. Viel Spass damit! |
| "Schaut bei Avsim nach einem „Follow-Me-Car“" Ich finde da leider nichts. Gibt es einen genauen Link? =) Ansonsten schöne Review! |
| Das Review wurde im Jahre 2010 gepostet. Rofl! xD |
| Warum steht da, dass das im Jahr 2000 veröffentlicht wurde? |
| Hallo, danke für die Kommentare und die Kritik. Es hätte tatsächlich mehr über die FSX-Versionen geschrieben werden können. |
| Bin auch ehrlich etwas erschrocken, wie schlecht/hässlich die FS9-Version im Vergleich zur FSX-Version ist. Im FSX ist die komplette Insel wunderbar umgesetzt worden und auch die Performance ist erstaunlich gut. Eventuell sollte man noch einige Bilder der FSX-Version hinzufügen. Ich sehe das so wie Robert: Der Leser sollte auch von der deutlich besseren FSX-Version erfahren. |
| Schöne, kritische Review! ;) Was man aber erwähnen sollte ist, dass es in der FSX-Version deutlich besser aufgelöste Texturen gibt (0,5P/m) und z.b. die komplette Hauptstadt bebaut ist was sich durchaus mehr als positiv auf das Gesamtbild auswirkt. Die Review bezieht sich auf die schlechtere FS09 Version und nicht auf die bessere FSX Version. Das wollte ich nur sagen, nicht das sich einer abgeschreckt von der FSX-Fassung fühlt ;) . |